Bandprojekt 2017 bis 2026
Antjes Weltempfänger
Ein Bandprojekt in wechselnden Besetzungen, mit verschiedenen Programmen empfangen und senden.
Antjes Weltempfänger läuft mit den letzten Terminen 2026 aus. Was daraus entstanden ist, spielt weiter: das Quartett Tameranko. Und auch Frequenz (Ost-)Europa im Duo ist weiterhin aktuell.
Woher der Name kommt
Heute höre ich Musik der Welt auf unterschiedlichen Streaming-Plattformen und kann von einer Sekunde zur nächsten die Interpreten, die Stile und Herkunftsregionen auswählen.
Das Bandprojekt „Antjes Weltempfänger“ war entstanden nachdem ich einige Male mit einem Freund die nächtlichen Sendungen aus verschiedenen und weit entfernten Ländern mit verfolgte. Dieses Aufspüren der musikalischen und kulturellen Besonderheiten, sie in das heimische Wohnzimmer zu bringen, ist ein wahres Vergnügen.
Etliche Lieder und Melodien sind so um die Welt gereist und haben neue Charaktere bekommen. Solche Titel habe ich dann mit Musiker Kollegen und Kolleginnen in verschiedenen Programmen auf der Bühne präsentieren können.
„Aus dem Erleben heraus wie es ist und sich anhört, wenn man vor diesem Kurzwellen-Gerät sitzt und die Musik von Istanbul nach Leipzig, von Teheran nach Jena, von New York bis Stockholm oder Odessa nach Berlin.“
Antje Taubert
Die Programme
seit 2025
Frequenz (Ost-)Europa im Duo
Klarinette und Akkordeon
„Antjes Weltempfänger“ empfängt, was durch die Luft schwingt: Klezmerklänge, ungarische Hirtenrufe, jiddische Tänze und musikalische Erinnerungen aus Osteuropa. Gefühlvoll, neugierig und mit feinem Gespür für Klangfarben stimmen Antje Taubert und Irina Storozev ihre Instrumente wie Antennen. Sie nehmen auf und senden weiter: Geschichten in Tönen, Melodien, die verbinden, Rhythmen, die bewegen.
Auftaktkonzert in Wurzen bei „Kommen und Gehen. Jüdische Notenspuren auf der sächsischen Via Regia“.
Auch zu erleben bei „Schejn – Klezmer in Jena“, Konzert am 5. Juni 2026.

Besetzung
- Antje Taubert – Klarinette und Bassklarinette (Jena)
- Irina Storozev – Akkordeon (Jena)
Mai 2026
Neue Gäste in Großenhain
woraus Tameranko entstand
Manchmal können die KollegInnen nicht zu einem bestimmten Termin mit auftreten und so entsteht bisweilen daraus NEUES: im Mai 2026 lud Antjes Weltempfänger nochmal neue Gäste für ein Konzert in der Marienkirche Großenhain ein.
Daraus entstand das aktuelle Ensemble Tameranko.
Kosh-Sirba / Fantasie / Lekho Dodi

Besetzung
- Antje Taubert – Klarinetten
- Tatia Slouka – Fagott
- Konstantin Ivanov – Akkordeon
- Gast: Franz Merker – Violine
ab 2021/2022
Frequenz (Ost-)Europa im Trio
Klarinette, Schlagzeug, Akkordeon
Titelauswahl
- Meron Nign
- Kolomeyke
- Nifty’s Freylakh
- Jovano Jovanke
Danach eine Pause in den Jahren 2023 und 2024.

Besetzung
- Antje Taubert – Klarinette
- Claas Sandbothe – Schlagzeug
- Jule Seggelke – Akkordeon
ab 2021
Von Jena nach Teheran
Farsi Klezmer
Titelauswahl
- Kamtar zan shane
- Astrakan Cafè
- Sari Gelin
- Mangiko
Auftaktkonzert am 23. Juli 2021 bei den Sommergartenkonzerten auf dem historischen Johannesfriedhof in Jena.

Besetzung
- Antje Taubert – Klarinette
- Conny Sommer – Percussion, Komposition
- Ali Pirabi – Santur, Komposition
2018 bis 2020
Frequenz (Ost-)Europa
Klezmer, osteuropäische Melodien und eigene Kompositionen
„Antjes Weltempfänger“ ist nicht nur ein Bandname, sondern auch Programm. Gemeinsam mit ihren Kollegen Conny Sommer (Schlagzeug) und Jule Seggelke (Akkordeon) lässt die Klarinettistin Antje Taubert die Frequenzbänder Osteuropas und darüber hinaus heißlaufen. Dabei mischen sich Klezmer Musik und Klänge des Balkan mit eigenen Kompositionen, deren Inspirationsquellen über den ganzen Erdball verstreut sind: jiddische Klänge, ungarische Hirtenelegien, afrikanische Tanz und Trommelmusik.
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Mit großer Klangvielfalt und mitreißendem Enthusiasmus präsentiert Antje Taubert Melodien, denen die Akkordeonistin feinsinnig und hingebungsvoll folgt. Zusammen mit der kommentierenden Begleitung des Schlagzeugers Conny Sommer entsteht eine ästhetisch anspruchsvolle, erzählende Klangstruktur. In diesen Momenten ist ansteckende Spielfreude zu erleben, die musikalische Geschichten und amüsante Anekdoten zur Faszination des Radio-Hörens hervorbringt.
Titelauswahl
- An den kleinen Radioapparat (Eisler)
- Patsh tants mit Polka
- Dico boy
- Huseni Joo

Besetzung
- Antje Taubert – Klarinette
- Conny Sommer – Kalimba, Percussion, Komposition
- Jule Seggelke – Akkordeon
Huseni Joo
2017 bis 2019
Von Salamiyya nach Leipzig
später umbenannt in Ensemble Sura
Mit Konzerten im Rittergut Ermlitz und im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig. Hieraus entwickelte sich die Band Sura, und wir trafen uns wieder im Projekt Klänge der Hoffnung in Leipzig.
Titelauswahl
- Ana la habibi (Fairuz)
- They don’t really care about us (M. Jackson)
- Dwa Serducka
Umbenannt wurde das Programm mit der Sängerin Karolina Trybala.

Besetzung
- Antje Taubert – Klarinette
- Basel Alkatrieb – Oud
- Ghandi Aljrf

Ensemble Sura
Bestehend aus Antje Taubert aus Leipzig an der Klarinette, der polnischen Jazz-Sängerin Karolina Trybala sowie den syrischen Musikern Basel Alkatrieb und Ghandi Aljrf entführt sie das internationale Ensemble in unentdeckte Welten.
Sura bewegt sich leichtfüßig in einem grenzenlosen, musikalischen Raum zwischen Ost und West, zwischen Klezmer und Orient, Balkanklängen und Jazz und interpretiert Lieder, die sich zum Großteil um das Schönste der Welt drehen: die Liebe.
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Inspiration hierfür bieten syrische Melodien, jüdische und polnische Lieder, ungarische Hirtenelegien, Broadway-Fantasien, Klänge aus der Weite Persiens, und natürlich die Liebe. Dabei wird der orientalische Gesang von Ghandi von Karolinas Ost-Europäischer Stimme umspielt. Mal im sehnsuchtsvollen Dialog mal im harmonischen Einklang verbinden sich die Stimmen zum kraftvollen Sound-Mosaik.
Basel musiziert virtuos auf der Oud, einem aus dem vorderen Orient stammenden Lauteninstrument. Die sanften Klänge werden von Ghandis virtuosem Perkussion-Spiel treibend begleitet. Mit Antjes Klarinette erleben sie ein Spektrum an Klangfarben und hören ein Blasinstrument mit einer faszinierenden, klanglichen Nähe zur menschlichen Stimme, das singen, weinen und lachen kann.
„Es macht großen Spaß, den mal witzigen, sturen, zickigen und mal verliebten Noten-Dialogen zu lauschen.“
Theresa Held, Leipziger Volkszeitung


